Eifelverein Ortsgruppe Frechen auf Kulturfahrt in Trier

Am 16. Juni 2018 besuchten über 50 Wanderfreunde des Frechener Eifelvereins die älteste deutsche, von den Römern gegründete Stadt: Trier. Zuerst wurde der Petrisberg angesteuert, ein herrlicher Aussichtpunkt hoch über der Mosel mit Blick auf die gesamte Stadt. Erster Anlaufpunkt in der Stadt war das neue, übermannsgroße Denkmal des wohl bekanntesten Sohnes der Stadt, Karl Marx, der in diesem Jahr seinen 200. Geburtstag gefeiert hätte.

Gleich danach der obligatorische Stopp an der Porta Nigra, die nur deshalb so gut erhalten blieb, weil sehr früh in dem riesigen Stadttor eine Kirche eingebaut wurde. Leider war der Blick auf das historische Monument durch eine Bühne für ein abendliches Open-Air Popkonzert stark beeinträchtigt.

Danach teilten sich die Teilnehmer in drei Gruppen auf. Bei den anschließenden Stadtführungen, die von sachkundigen Vereinsmitgliedern, weil in Trier aufgewachsen, geleitet wurden, waren die nächsten Ziele der imposante Dom und die direkt daneben liegende barocke Liebfrauenkirche und als drittes die imposante Konstantin-Basilika, den ehemaligen Audienzsaal der römischen Kaiser, also auch von Kaiser Konstantin, unter dem der christliche Glaube zur Staatsreligion im Römischen Reich erklärt wurde. Die Basilika wird heute als evangelische Erlöser-Kirche genutzt.

Weitere Ziele auf dem Weg durch die Stadt waren der belebte Kornmarkt und der noch quirligere Hauptmarkt. Nach gut zwei Stunden war die offizielle Führung beendet und alle suchten sich ein gemütliches Plätzchen, um die Städtetour bei Kaffee und Kuchen oder auch mit etwas Herzhafterem ausklingen zu lassen. Die Stimmung unter den Wanderinnen und Wanderern war – nicht zuletzt dank des schönen Wetters – bis zum Schluss hervorragend. Es war ein schöner Tag für die Eifelwanderer aus Frechen.

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Foto: Wolfgang Herrmann